Lärchenblütenessenz bei Zeckenbiss

Sobald die goldigen Blütenräder des Huflattichs und die das blaue Bukett der Leberblümchen den Frühlingsboden in Wald und Flur verzaubern und die Tagestemperatur über 8° C. steigt, erwachen auch die Zecken aus dem Winterschlaf und machen sich für einen neuen Lebensabschnitt bereit. Eifrig lauern sie auf Gräsern, Farnen und im Kleingebüsch, um sich am vorüberziehenden Tier und Mensch anzuhaften. Hungrig wie sie sind, versuchen sie die Haut oder das Fell ihrer Opfer mit ihrem Rüssel, der mit einer Stechvorrichtung versehen ist, zu durchbohren, damit sie sich mit Blut vollsaugen zu können.
Obwohl der unter dem Volksnamen bekannte Holzbock als blutsaugender Vampir in der Bevölkerung für grosse Verunsicherung sorgt und jedes Jahr die Medien befürchtende Berichte über die Gefahr des Zeckenstiches veröffentlichen, besteht kein Grund zur Panik. Mit richtigem Verhalten und entsprechenden Vorkehrungen verliert das winzig kleine Killermonster jegliche Bedrohung.
Schmerzloses Zustechen
Wenn die Zecke zusticht, bleibt es meistens für die Betroffenen unbemerkt. Der sägeförmige Stechapparat am Rüssel ist nämlich mit einem analgetischen Speichelsaft vermengt, weshalb der Stich (das Kleintier beisst nicht, wie im Volksmund oft ausgedrückt) hypostom, also verdeckt ist. Mit den Widerhacken bleibt sowohl die Zecke in der Haut des Menschen oder im Fell von Tieren stecken, wobei das Aufsaugen von Blut unterschiedlich lang andauern kann. Bei erwachsenen Zecken sind es meistens 7 bis 9 Tage bis sie völlig satt sind. Dabei kann ihre Körpergrösse um das Vierfache ansteigen und das Gewicht sich um das Zweihundertfache erhöhen.
Übertragung von Krankheitserregern
Je länger eine Zecke am Körper saugt, umso grösser ist die Gefahr, dass Krankheitserreger, vor allem Borrelien (Bakterien) in den menschlichen Organismus gelangen können. Das Infektionsrisiko steigt mit der Saugzeit; nach 6 bis 10 Stunden ist es noch gering, nach 24 Stunden dagegen bereits bei 30 % angestiegen, weshalb die Zecke so rasch wie möglich fachmännisch entfernt werden sollte. Die sogenannten Borrelien befinden sich im Verdauungstrakt der Zecke und können beim Saugvorgang zum Speichel gelangen und somit in die Stichstelle übertragen werden.
Borrelieninfektion
Doch nicht jede Zecke ist in unseren Breitengraden mit diesen Bakterien behaftet; laut Statistiken nur jede Dritte, und nicht alle Menschen, die von einer solchen Zecke gebissen werden, entwickeln Infektionen. Viele sind imstande, die bakterielle Ansteckung mittels körpereigenen Immunkräften zu überwinden.
Die Borrelien werden als Spirotäten bezeichnet, die unter dem Mikroskop als lange gewundene Haare (es gibt auch kugelige Varianten) sichtbar werden. Durch ihre Spiralform haben sie die Eigenschaft, sich rasch über die Blutbahnen im ganzen Körper zu verbreiten. Je nach Ort, wo sie sich ansiedeln, können schmerzhafte Entzündungen in Erscheinung treten: Muskel-, Gelenk-, Nervenbahnen, Herzmuskel .usw. Sie sind auch imstande, das Immunsystem zu überlisten und sich im sauerstoffarmen Gewebe wie z.B. in Knorpeln zu verbergen. Doch erfreulicherweise gibt es eine hohe Anzahl von Menschen (über 90%), bei denen durch Zeckenstich zwar die Borrelien übertragen, jedoch keinerlei Beschwerden hervorgerufen wurden. Es handelt sich hierbei um stumme Infektionen, die das körpereigene Immunsystem selbst überwinden konnte.
Prophylatischer Zeckenschutz
Sich vor Zeckenbiss zu schützen ist die beste Prophylaxe gegen Infektionen. Diesbezüglich gibt es ein paar einfache Empfehlungen, die sehr wirksam sind. Als Erstes muss darauf geachtet werden, dass man beim Aufenthalt in der freien Natur geschlossene Kleider trägt: Hemd mit Ärmeln und lange Hosen, wobei die Enden der Extremitäten mit einem leichten Band abgeschlossen werden sollten. An den offenen Stellen wie Unterschenkel / Schienbein – Unterarm /Handgelenk sollte man wenig (einen Finger voll) Kokosöl einreiben, da Zecken diesen Geruch nicht ausstehen können. Ferner sollte man jeden Tag eine Schwarzkümmelöl-Kapsel einnehmen, wodurch sich in der Körperausdünstung (Hautatmung) infolge des inhaltlichen Alkaloides Nigellin und das Monoterpen Thymochinon) ein weiterer defensiver Schutz einstellt. Die Abgabe von Schwarzkümmelöl- Kapseln empfiehlt sich auch für Hunde und Katzen, wobei auch sie nachhaltig vor Zeckenbiss geschützt werden. (täglich 1 Kapsel zum Fressen vermischen).
Nach der Wanderung sollte man zu Hause duschen und anschliessend den Körper absuchen: Zecken mögen dünne, Hautschichten: Schritt, Achsel, Schulter, Hals, Kopfhaut und Ohren. Auch der Haarschopf ist sorgfältig zu überprüfen.
Zecken schnell entfernen

Sollte trotz prophylaktischen Massnahmen eine Zecke zugestochen haben, muss sie sofort entfernt werden. Diesbezüglich wird seitlich eine Pinzette zur Hautstelle geführt, wo die Zecken sich in die Haut gebissen hat. Ruckartig wird sie dann nach oben entfernt und in ein kleines Gläschen mit wenig Brennspiritus getaucht ( 30 Minuten lang), wobei sie abstirbt (in Wasser getaucht kann sie meistens überstehen (Toilette) und auch die Waschmaschine hält sie bis zu 60″C Wärme unbeschädigt aus.
Nach der Entfernung wird die Stichwunde mit Alkohol oder Ringelblumen-Trifloris-Essenz desinfiziert. Falls der Stechapparat der Zecke steckengeblieben ist, muss er mit der sterilen Pinzette (kurz über eine Flamme halten) sorgfältig herausgezogen werden.
Um sich nach dem Stich vor Infektionen zu schützen, sollte sofort eine Kur mit Lärchen-Blütenessenz durchgeführt werden, damit die Bakterien sich nicht festsetzen und eine Borreliose hervorrufen können.
Die Trifloris-Blütenessenz der Lärche wird für Erwachsene 3 x täglich 5 Tropfen (Schulkinder 3 Tropfen / Kleinkinder 1 Tropfen) in wenig Wasser verdünnt vor dem Essen eingenommen.
Ein Arzt muss grundsätzlich wegen einem Zeckenbiss nicht aufgesucht werden – lediglich wenn in den nächsten Tagen grippeähnliche Symptome oder eine Wanderrötung auftreten.
Die positive Wirkung der Lärchen-Blütenessenz bei bakterieller Entzündung der Borreliose konnte mehrfach bewiesen werden; jedoch sind die Überprüfungen bei virusbedingten Entzündungen der Frühsommer Meningoenzephaltis noch im Gange.
Pflanzlicher Immunmodulator: Lärche (Larix decidua Mill.)
Die Lärche ist in unseren heimischen Gegenden eine attraktive Erscheinung. Mit ihrem Farbenwechsel trägt sie wesentlich zur saisonalen Kulisse unserer Wälder bei. Im Frühjahr leuchten sie in einem duftigen, zartgrünen Nadelkleid samt purpurroten Blüten, die wie kleine Leuchtkerzen an den knotigen Zweigen sind (einhäusig am gleichen Baum stehen die weiblichen aufrecht und dunkelrot; die männlichen dagegen sind kugelig gelb abwärts gerichtet.

Die Blüten der Lärche sind im Frühling mit einer filmartiger Harzschicht überzogen. Balsamisch in Duft und Geschmack beinhalten sie ätherisches Öl vor allem als Terpene mit Pinen, Borneol, Limonen, Phellandren, Borneol und Caren, ferner Bernstein-, Pimazol- und Laricinolsäure sowie Gerbstoffe und Bitterstoffe mit nachhaltiger entzündungshemmender antiseptischer, desinfizierender, wundheilender, antirheumatischer, entgiftender und immunverbessernder Wirkung.
Der Baum selbst produziert das Harz als Schutz gegen Wurmfrass und für den Menschen besitzt es eine zuverlässige Wirkung, die von keiner anderen Heilpflanze übertroffen wird, um sich von einer Borrelieninfektion zu schützen.
Die zuverlässige Wirkung zum Schutz und zur Behandlung einer Borreliose konnte schon mehrfach bewiesen werden. Hierzu ein Beispiel, das uns von S.P. zugeschickt wurde:
7.8.2022 Lieber Bruno Vonarburg: Im Herbst 2018 wurde ich von einer Borreliose infizierten Zecke gebissen. Ich habe sofort Ledumkügeli eingenommen und als sich die kreisrunde Rötung zeigte, habe ich eine mehrwöchige Kur mit Kardentinktur gemacht, worauf die Rötung kurzzeitig verschwand. Als sie jedoch wieder aufflammte, bin ich zum Arzt gegangen, welcher mir die übliche 3wöchige Antibiotikakur verschrieb. In der Folge verschwand die Wanderröte wieder, aber die bleierne Müdigkeit blieb, dazu kamen Muskel- und Nervenschmerzen sowie wandernde Gelenksschmerzen, die ich beim Osteopathen und mittels Akupunktur zu lindern versuchte. Es war üblich, dass ich mich mittags nach der Arbeit hinlegen musste und jeweils morgens mit diffusen Schmerzen an verschiedenen Orten aufwachte. Dazu kamen in der Folge die eingeschränkte Belastbarkeit und die depressive Verstimmung – ich konnte nur noch mit grosser Anstrengung Sport treiben oder meinen Garten pflegen.
Am 18. Juni 2022 besuchte ich dann den Kurs über die Trifloris-Essenzen in Appenzell, bei dem wir eine Broschüre «Naturheilkundlicher Ratgeber bei Zeckenbiss-Borreliose» erhielten. Dort wird empfohlen Omnibiotic Stress und Lärchen-Trifloris-Blütenessenz zu nehmen. Also probierte ich es aus. Nach 2 Tagen wachte ich morgens schmerzfrei auf, ich konnte es kaum glauben! Nun bin ich in der dritten Woche mit der Kur und bin fröhlich uns leistungsfähig, wandere und jogge wieder ohne Probleme und gärtnern kann ich ohne irgendwelche Beschwerden danach.