Bärlauch
Allium ursini L.

Nur noch wenige Tage, dann blüht uns in den heimischen Buchenwäldern, Auen und Schluchten der Bärlauch mit seinen sternförmigen, kugelrunden Blütendolden entgegen. Diese schneeweisse Blütenpracht duftet intensiv nach Knoblauch und wird von grasgrünen, lanzettförmigen Blättern umsäumt. Aus der Blüte entwickeln sich Kapselfrüchte, die schwarze Samen enthalten und von Ameisen verschleppt werden. Durch den Dienst dieser emsigen Bodenkriecher ist eine ausgedehnte Verbreitung der Pflanze gewährleistet. Doch der Bärlauch sorgt auch aus eigener Initiative für neuen Nachwuchs. Zur Reifezeit neigt er die samentragenden Stängel senkrecht zu Boden nieder, damit die Samen herausfallen und im Boden keimen können, sodass bald einmal ein neues Stück Bärlauchteppich entsteht.
Versetzen wir uns in Gedanken ein paar Hundert Jahre zurück, in jene Zeit als in unseren Wäldern noch wilde Bären hausten. Eine recht abenteuerliche Periode! Da tummelten diese Braunpelze in den ersten Frühlingstagen wie Betrunkene umher, total ausgehungert und entkräftet vom langen und harten Winter. Sobald aber der Bärlauch mit seinen jungen, zarten und würzigen Blättern aus dem Boden schoss, nahm die Not der imposanten Vierbeiner ein Ende. Gierig stürzten sie sich auf das stärkende Grünzeug und ihre Kräfte regenerierten sich innerhalb kurzer Zeit. Aus diesem Grunde trägt die Pflanze einen Bären im Wappenschild. Auch der botanische Name Allium ursini L. nimmt darauf Bezug: ursus heisst aus dem Lateinischen übersetzt: der Bär.
Im Sortiment der Trifloris-Essenzen nimmt der Bärlauch eine besondere Stellung ein, indem das sanft verarbeitete Schwingungs- und Wirkstoffpotenzial der Blüte eine strahlend schöne frische Haut (besonders nach Ende der kalten Winterperiode) erzeugt und die Neigung zu Schleimhautpilzen verhindert.
Bärlauch reinigt die Haut und hält Schleimhautpilze im Schach
Genauso wie Pilze im Waldboden auf verfaultem, organischem Material (Humus) gedeihen, entwickeln sich sogenannte Mikropilze unter ähnlichen Umständen auf dem menschlichen Körper. Bei normalen Verhältnissen sind sie harmlos. Jedoch wenn im Organismus ein krankhaftes Milieu durch Ernährungsfehler (zuviel Süssstoffe), Nebenwirkungen von Medikamenten (zuviel Antibiotika) oder chronische Krankheiten (mit Immunschwäche) wie auch zahlreich weitere Ursachen vorhanden sind, können sich pathologische Pilze massenhaft vermehren und explosionsartig den Darm, die Schleimhäute oder die Haut befallen, ohne dass sie das körpereigene Abwehrsystem in Schranken hält.
Medizinisch spricht man von einer Pilzinfektion oder Mykose. In vielen Fällen handelt es sich um eine Infektion mit Candida albicans, einem Mitglied der Hefepilz-Familie, was als Candiasis, Candida Mykose oder Soor bezeichnet wird. Sie kann sich im ganzen körperlichen Schleimhautbereich, entweder im Mund, Rachen, Darm oder an den femininen wie männlichen Genitalien, ausbreiten.
Mitunter tritt an den entsprechenden Körperteilen Juckreiz, Schleimhautreizung, Wundheit oder Rötung in Erscheinung, entweder kurzfristig oder in längeren, chronischen Abschnitten. Zur Behandlung empfiehlt sich eine dreiwöchige Kur mit der Bärlauchblüten-Triflorisessenz ( 3 x täglich 5 Tropfen in wenig Wasser verdünnt (halbes Likörglas voll) vor dem Essen einnehmen, kurz im Munde behalten und schlucken). Dadurch wird die körpereigene Immunität gegen pathologische Pilze nachhaltig aufgebaut und gestärkt, sodass eine länger andauernde, unangenehme Mykose-Erkrankung verhindert werden kann.
Sollte jedoch ein mykotisches Terrain durch bereits mehrfach aufgetretenen Pilzinfektionen vorhanden sein, wird zusätzlich zur Bärlauchkur abends beim Schlafengehen 5 Tropfen Fortakehl (Firma Sanum) in wenig Wasser verdünnt und morgens nach dem Frühstück 1 Cachet Omnibiotik 10 (Firma Allergosan) ,aufgeschwemmt in einem Glas Wasser, eingenommen.
Der Bärlauch als prophylaktisches Mittel oder als Akutbehandlung bei Pilzinfektionen konnte anhand von verschiedenen Studien bestätigt werden. Die Essenz empfiehlt sich auch gegen Schwermetall-Belastungen (Blei, Cadmium, Quecksilber) und bei saisonalen Hautrötungen im Frühjahr.

Signatur:
Jedes Jahr versetzt uns die schneeweise, sternförmige Bärlauchblüte erneut ins Staunen. Kaum zu glauben, dass sich das naturreine, fleckenlose, blitzblanke Gebilde aus einem derart schmutzigen, unansehnlichen Waldboden, auf dem das Laub der vergangenen Jahre vermodert ist, entwickeln kann. Sobald im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen die Säulenhallen der Bäume durchscheinen, drängt sich das aparte Gewächs ungetrübt durch die muffig garstige, dreckig feuchte Humusschicht hindurch und leuchtet persilweiss als Attribut der Reinheit und Makellosigkeit entgegen.
Die Pflanze steht als Sinnbild der Lauterkeit und bringt zum Ausdruck, dass sie selbst aus einer verschmutzten Grundlage etwas Edles und Reines entfalten und bilden kann. Diese Eigenschaft vollführt das Schwingungspotenzial die Bärlauchblüte nicht nur bei körperlichen Beschwerden wie Hautunreinheiten oder belasteter Blutsubtilität, sondern auch bei der Bereitschaft zu Mykosen mit unansehnlichen Schleimhautbeschwerden.