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Heidekraut

Heidekraut

Calluna vulgaris Hull. 

Heidekrautblüte Kelch
Die Heidekrautblüte besitzt einen vierblättrigen Kelch

 

Saniert krankhafte Folgen aufgrund mangelnden Flüssigkeitshaushaltes des Körpers

Das Heidekraut ist in in der modernen Phytotherapie völlig in Vergessenheit geraten, obwohl es bei spezifischen Beschwerden einen unverzichtbaren Stellenwert einnimmt. Allgemein ist uns die Pflanze von der Lüneburger-Heide (Deutschland) bekannt, wo der Zwergstrauch am Ende des Sommers mit seinen violettroten Traubenblüten ausgedehnte Sandflächen verzaubert. Möglicherweise sind wir ihm aber auch schon mal bei auf einer heimischen Bergwanderungen über karge, felsige Matten begegnet, wo uns das 20 bis 70 cm grosse Gewächs aus der Heidekraut-Familie (Ericaceae) mit seinem bischofsroten Blütenkleid entgegenstrahlte.
Beim genauen Hinsehen fällt es uns auf, dass sich seine Zweige ganz dicht an den Boden schmiegen. Dieses Ducken und Aneinanderkuscheln ist eine Schutzmassnahme gegen den austrocknenden Wind, der hier ungebremst über die sonnenausgerichteten Flächen fegt. Auch haben sich die holzigen Triebe samt ihren ungestielten, dickhäutigen Blättern mit einem abschirmenden Haarpelz überzogen, wodurch die spärlich aus dem Boden entsteigende Feuchtigkeit aufgefangen wird, um ein Verdorren der Pflanze zu verhindern.
Das Heidekraut hat sich also Einiges einfallen lassen, um auf trockenen, sandigen Standorten, selbst bei regenarmen Sommertagen überleben zu können. Es hat sich auf das Dürsten und Darben gewöhnt und erfreut uns jedes Jahr ungerührt der Wasserarmut mit einem leuchten frohen Blütenkleid.

Signatur: Heiltugend des Heidekrautes

Paracelsus, der Urvater der Signaturenlehre erklärt uns in seinen Schriften, dass jede Arzneipflanze mit einer individuellen Heiltugend ausgestattet ist: «Die Natur zeichnet ein jegliches Gewächs, welch Tugend in selbiger ist»  Die Heiltugend einer Pflanze zu erkennen ist oft gar nicht so schwierig. Es braucht dazu lediglich eine Prise Offenheit und einen unbelastetes Verständnis für die Verhaltensweisen und spezifischen Charakteren  der Kräuter. 

Auf das Heidekraut bezogen, steht ihm das Signaturenmerkmal direkt ins Gesicht geschrieben. Es ist die Fähigkeit, trotz mannigfachen verderbenden Einflüssen gegen Austrocknung und Verdorrung gewappnet zu sein. Diese typische Eigenschaft überträgt es analog auch auf den Menschen.

Es handelt sich hierbei um Personen die den lebensnotwendigen Flüssigkeitshaushalt des Körpers vernachlässigen. Aufgrund mangelnden und ungenügenden Trinkgewohnheiten trocknet der Organismus im wahrsten Sinne des Wortes aus und es bilden sich in den Geweben Rückstände, d.h. Schlacken, die oft zu krankhaften Beschwerden wie Rheuma, Gicht, Hautausschlag, Allergien usw. führen. Bedenkt man, dass bei normaler Aufnahme von 2 Liter Flüssigkeit pro Tag über die Nieren 1,5 Liter Urin mit bis zu 70 g harnpflichtigen Salze wie Urate, Chloride, Phosphate usw. ausgeschieden werden, reduziert sich die Entsorgung der Schlackenstoffe entsprechend der Verminderung des täglichen Flüssigkeitshaushaltes.  Studien belegen, dass bei täglicher Trinkmenge von lediglichg 1 Liter im ausgeschiedenen Urin nur 20 bis 30 g (nicht wie normal 70 g) Harnsalze nachgewiesen werden können. Die im Körper verbliebenen Rückstände sind dann oft die Ursachen von Rheuma, Gicht und Hautkrankheiten. 

Man kann die Betroffenen mit rheumatischen, gichtischen oder dermatologischen Beschwerden nicht genug ermahnen, das abnormaler Trinkverhältnis zu verbessern – es fehlt ihnen oft an Einsicht und Engagement. Das Heidekraut kann hierbei mit seiner Dynamik eine grosse Rolle spielen. Diese Pflanze, heimisch in den dürren Sandstellen besitzt nämlich den nachhaltigen Eigenwillen, sich mit selbstständiger Initiative vor dem Austrocknen zu schützen. Mit fast egoistischer Veranlagung versuchen die Heidekrautwurzeln  einen bilateralen  Vertrag mit den örtlichen Bodenpilzen einzugehen, die ihnen helfen sollen die winzigen Feuchtigkeitsreserven des Bodens herzuleiten. Betrachtet man die jungen Wurzeln des Zwergstrauches, lassen sich die mikroskopisch kleinen Bodenpilze als winzige Anhäufungen erkennen. 

Heidekraut-wächst-auf-trockenen-Stellen
Heidekraut wächst auf trockenen Stellen

Indikation: Heidekraut-Blütenessenz

Was das Heidekraut als Dynamik des Selbstschutzes in sich trägt, kann es auch auf den Menschen übertragen. Die sorgsam aufbereitete Blütenessenz hilft Menschen mit ungenügenden Trinkverhältnissen sich besser auf die persönlichen Bedürfnisse zu konzentrieren und den Eigenwillen zu entwickeln, die gestörten Verhaltensweisen zu verändern, damit die Bereitschaft zu Rheuma, Gicht, Hauterkrankungen, Trockenheit der Schleimhäute und Neigung zu Schuppen oder Verstopfung behoben werden kann. 

Oft empfiehlt sich nach einer 3 bis 6 wöchigen Kur mit der Heidekraut-Trifloris-Blütenessenz (3 x 5 Tropfen für Erwachsene /- Kinder 3Tropfen) in wenig Wasser vor dem Essen einnehmen) eine Nachbehandlung mit der Berberitzen-Blütenessenz, um die Schlackenstoffe auszuführen und letztlich einen Abschluss mit der Birkenblüten-Essenz, um die Nierenfunktion zu regenerieren. 

Botanischer Steckbrief

Das Erkennungszeichen des richtigen Heidekrautes ist der rosarot bis violettrot gefärbte vierblättrige Kelch, der die Blüte umschliesst,; dieser ist jedoch bei der nahe verwandten Erika nicht vorhanden. Innerhalb der 4 Blütenblätter stehen 8 Staubgefässe, die auf der Rückseite mit 2 schleifenartigen Anhängseln versehen sind. Wenn Bienen beim Blütenbesuch an diese Anhängsel stossen, werden sie mit Blütenstaub bestäubt.

Bleibt jedoch in regnerischen Spätsommerzeiten der Insektenbesuch aus, verwandelt sich das Heidekraut zu einem Windblütler. Es lässt die Staubgefässe über den Blütenrand hinauswachsen und bietet seinen Inhalt dem Winde an.

Ende August erwacht der Blütenprozess und verwandelt weite Gebiete in einen riesigen, rotvioletten Blumenteppich. Emsig schwärmt dann das Bienenvolk heran, das in den Blüten einen aromatischen, braunen Honig, den sogenannten Heidehonig vorfindet. Ein begehrtes Futter sind die jungen Zweige für Pferde, Ziegen und Schafe.

Der Gattungsname «Calluna“ stammt aus dem griechischen „kallyno»., was reinigen oder fegen bedeutet. Dies versinnbildlicht, dass das Heidekraut früher als Besen verwendet wurde. Der Beiname  „vulgaris“ bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt „einfach“. 

Der deutsche Name „Heidekraut“ nimmt auf den Standort der Pflanze in der Heide Bezug  Es sind aber auch noch andere Volksnamen bekannt: Bäseries, Bürsch, Breusch, Prisi, Prisch, Sendel, Besenheide, Besenkraut, Brandheide, Kuhheide, Rindsheide, Sendach, Stahlgras, Bienenheide, Stock-, Krup-, Riesenheide, Kruse.

Das mehrjährige 20 bis 70 cm hohe Heidekrautgewächs kann als immergrüner Zwergstrauch bis 45 Jahre alt werden und blüht vom August bis Oktober auf mageren, nährstoffarmen, sandigen Böden in der Heide, im Moor, Ried, Sumpf bis auf 2500 m Höhe. 

Verwandte Arte sind: dieSchneeheide (Erica carnea L.), auch Erika genannt, welche von März bis Mai auf kalkhaltigem Boden im Gebirge  bis auf 2’700 m blüht, ferner die ; Glockenheide (Erica tetralix L.), vom Juli bis September in der Heide und in lichten Wäldern mit nickenden, glockenförmigen, fleischroten Blüten blüht. 

Die-Erikablüte-ist-traubenförmig
Die Erikablüte ist traubenförmig

Pharmakologie

Das Heidekraut wird kurz vor der Blüte im August bis Septenber eingesammelt. Die Blüten  enthalten:  Flavonoide u.a. Kämpferol, Quercetin, Myricetin, Herbacetin, Taxifolin, ferner Catechingerbstoffe, Kaffeesäurederivate wie Chlorogensäure, Phenole wie Orcin und Orcinol, Terpene wie Ursolsäure, Phytosterole als Sitosterol, und Spuren von Hydrochinon als Arbutin, welche allesamt harntreibende, antirheumatische, harnsäureausscheidende, nierenfunktionsstärkende und entzündungshemmende Wirkungen besitzen. In der Volksmedizin wurden die Blüten bei: Rheuma, Gicht, harnsaurer Diathese, Arthritis, Nierengriess, Nieren-Blasen- und Prostataleiden (ähnlich wie die Bärentraubenblätter – ebenfalls ein Heidekrautgewächs), und bei Hautunreinheiten verwendet.  

 

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Mäusedorn

Mäusedorn

Ruscus aculeatus

Der Mäusedorn findet sich in den Buchenwäldern des Tessins

In der Dichtkunst lautet ein bekannter Vers: «Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet». Dieser Wortlaut gibt uns den Impuls, Sie mit unseren veredelten Trifloris-Blüten-Essenzen, sanft erarbeitet aus Naturstandorten, zu begleiten und zu unterstützen.
Heute möchten wir Ihnen den Mäusedorn (Ruscus aculeatus) vorstellen, der bei angestauten, kapillaren Durchblutungsstörungen mit Auftreten von geröteten Äderchen (Ginkgo – ohne gerötete Äderchen) . Couperose, Besenreisern und Tendenz zu Geschwüren indiziert ist. Die Blütenessenz bewährt sich insbesondere bei der Neigung zu Veneninsuffizienz, mit Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtlichen Wadenkrämpfen, Juckreiz, Anschwellung der Unterschenkel (Oedem), variköses Ekzem und Bereitschaft zu Geschwüren Ulcus cruris).
Die Winzerin Irma Wenger aus dem Wallis. welche auf unsere Anweisung die Mäusedorn-Blütenessenz 4 Wochen lang eingenommen hatte, schrieb uns am 11.8.2022 «Grüss Gott! Möchte Sie und den Mäusedorn in Gedanken umarmen; hätte nie gedacht, dass in so kurzer Zeit von einem Monat, 4 offene Stellen an den Beinen alles verheilt sein würde, grossartig».
Ebenso hilft die Essenz auch bei Venenentzündungen, Venenstenose (Rückflussstauungen der Venengefässe), Krampfadern, juckenden und brennenden Haemorrhoiden, Analfissuren , Besenreiser, Couperose geröteten Äderchen im Gesicht (Nase) und an den Beinen.

Einzigartiger Blatt- und Blütenstand

Der Mäusedorn, ein kleiner, immergrüner mehrjähriger, 30 bis 80 cm hoher Strauch, aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagacea), ist im Unterholz von Gebüschen und Wäldern in südlichen Gefilden (Tessin, Italien) bis auf 900 m Höhe heimisch. Es handelt sich um eine außergewöhnliche botanische Rarität. Seine harten, mit stechenden Spitzen versehenen, blattartigen, ledrigen Kurztriebe tragen in der Mitte ein kleines schuppenförmiges Blatt, aus dessen Achsel zuerst kleine, bis zu 2 mm grosse grünlich weiße Blüten (Blütezeit: September bis März) und später kirschengroße, scharlachrote Früchte entspringen. In diesem Habitus ist die Pflanze jetzt im Januar in den Buchen-Edelkastanienwäldern des Tessins zu bewundern.

Botanische Besonderheit; die Blüte erscheint in der Mitte des Blattes

Botaniker bezeichnen diese eigentümlich gestalteten, stark reduzierten Scheinblätter als Phyllokladien (vom griechischen phýllon = Blatt und kládion = Spross), die auch bei den Opuntien und Kakteen zu finden sind.

Früher legte man die Mäusedornzweige mit ihren stacheligen Spitzen in die Vorratskammern, um die hungrigen Mäuse von den Lebensmitteln fernzuhalten. Der Name der Pflanze erinnert an die kleinen Nager. Auch die englische Bezeichnung butcher’s broom weist auf diesen Gebrauch hin.

Der Gattungsname Ruscus stammt vom lateinischen rusticus (ländlich) und charakterisiert den Gebrauch der jungen Triebe wie Spargeln als Nahrungsmittel in «ländlichen Gegenden», aculeatus ist ebenfalls lateinischen Ursprungs und bedeutet stachelig.

Aus der Blattmitte reift eine kirschengrosse rote Frucht

Signaturen-Merkmale:

Die bescheidene, grünlich-weisse, winzige Blüte des Mäusedorns symbolisiert Edelsinn und Sanftmut. Die korallenroten Beeren dagegen, die aus den kleinen Blüten heranreifen, und die mit Spitzen versehenen, blattartigen Kurztriebe verdeutlichen stichig zornige, abrupte Ausbrüche, denen die sonst gutmütige Menschen unterworfen sind. Sie haben die Neigung sich über längere Zeit bei Konflikten ruhig und gelassen zu verhalten, können aber kurzerhand mit unerwarteten zornigen Ausbrüchen reagieren.

Das feinstoffliche Potenzial der Mäusedornblüte hilft verträglichen Menschen, die bei Kontroversen und Unstimmigkeiten unerwartet und abrupt sehr spitz und verdrießlich reagieren können. Das Blütenpotenzial vermittelt die nötige Kraft, die empfindlichen, gereizten Reaktionen unter Kontrolle zu halten.

 

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Lärche

Lärchenblüten

Larix

Lärchenblüten

Lärche bei Zeckenbiss

Bereits beim ersten Frühlingserwachen, wenn mit der Schneeschmelze die goldenen Blütenräder des Huflattichs durch den Boden spriessen, erwachen auch die Zecken aus dem Winterschlaf und machen sich für einen neuen Lebensabschnitt bereit. Sobald die Tagestemperatur 8°C übersteigt, lauern sie auf Gräsern, Farnen und im Kleingebüsch, um sich am vorüberziehenden Tier und Mensch anzuhaften. Hungrig wie sie sind, versuchen sie die Haut oder das Fell ihrer Opfer mit ihrem Rüssel, der mit einer Stechvorrichtung versehen ist, zu durchbohren, damit sie sich mit Blut vollsaugen können. Sind wir unterwegs beim Bärlauchsammeln oder auf der Morchelsuche, können wir von der Zecke gebissen, d.h. gestochen werden.

Zecke

Gibt es klinisch erprobte Schutz und Behandlungsmittel?

Wenn man sich betreffs pflanzlichen Schutz oder Behandlungsmitteln bei Borreliose in der phytotherapeutischen Fachliteratur auf die Suche macht, findet man wenig aufschlussreiche, klinische Studien. Eine der wenigen ist die klinische Erprobung mit der Lärchenharztinktur D1 bei Borreliose-Infektion, die als Staufer-Studie, in der Zeitschrift «Naturheilpraxis 3/2012) von Isolde Riede dokumentierrt wurde. Dabei wurden die Resultate der Lärchenharz Therapie mit homöopathischer D1 Dilution (2 x 10 Tropfen) im Borreliose Stadium 2 und 3 mit (Herzrhythmusstörungen, Lähmungen, Muskelkrämpfen, schockartigen Schwindelattacken, Asthma usw.), im Vergleich mit Antibiotika, Kardentinktur und kolloidalem Silber beschrieben. Der Verlauf der Behandlung war mit verschiedenen Reaktionen wie Durchfall, Rückenschmerzen, Blasenbrennen , Schüttelfrost und veränderte Geschmacksempfindung begleitet – manchmal erfolgte eine Besserung der Borreliose-Beschwerden, manchmal wieder eine Verschlechterung. Doch nach anhaltender Therapie von 3 Monaten konnte die Erkrankung mit ihren unerträglichen und schmerzhaften Symptomen überwunden werden. Allerdings musste das Mass der Lärchenharz-D1 Dilution andauernd kontrolliert werden, um eine Überdosierung mit Schädigung der Nieren zu vermeiden.
Die oben aufgeführte Studie mit der beschriebenen Nebenwirkung auf die Nieren, führte uns zu einer Weiterentwicklung der Arznei. indem wir die Behandlung mit unserer Lärchenblüten-Trifloris-Essenz ersetzten, wobei es bei der Einnahme für Erwachsene 3 x täglich 5 Tropfen (Kinder 3 Tropfen) in wenig Wasser zu keinerlei störenden Folgen kam.
Anhand von zahlreichen Probandenversuchen können wir die Lärchenblütenessenz als Prophylaxe gegen Zeckenbiss, aber auch nach erfolgtem Zeckenbiss sowie für die Behandlung der Borreliose I – III bestens empfehlen. Die besondere Wirksamkeit auf die bakterielle Zeckeninfektion wurde uns sogar mit folgender Mailzuschrift bestätigt:

«Im Herbst 2018 wurde ich von einer mit Borelliose infizierten Zecke am Knie gebissen. Ich habe sofort Ledumkügeli genommen und als sich die kreisrunde Rötung zeigte machte ich eine mehrwöchige Kur mit Kardentinktur, worauf die Rötung kurzzeitig verschwand.

Als sie wieder aufflammte, bin ich zum Arzt gegangen, welcher mir die übliche 3 wöchige Antibiotikakur verschrieb. In der Folge verschwand die Wanderröte, doch die bleierne Müdigkeit blieb, dazu kamen Muskel und Nervenschmerzen sowie wandernde Gelenkschmerzen, die ich beim Oesteopathen mittels Akupunktur zu lindern versuchte. Es war üblich, dass ich mich mittags und nach der Arbeit zuerst hinlegen musste und morgens mit diffusen Schmerzen an verschiedenen Orten aufwachte. Dazu kamen in der Folge der eingeschränkten Belastbarkeit depressive Verstimmungen;  ich konnte nur noch mit grosser Anstrengung Sport treiben oder meinen Garten pflegen, was sich am darauffolgenden Tag mit vermehrten Schmerzen rächte.

Am 18.Juni 2019 besuchte ich den Kurs über die Trifloris Essenzen von Bruno  Vonarburg und in den Unterlagen. die wir erhielten, befand sich eine Broschüre über Borreliose. Dort wird empfohlen Omnibiotic Stress und Lärchenblüten-Triflorisessenz zu nehmen, also probierte ich aus.

Bereits nach 2 Tagen wachte ich morgens schmerzfrei auf, ich konnte es kaum glauben! Nun bin ich in der dritten Woche mit der Kur, bin fröhlich und leistungsfähig, wandere und jogge wieder ohne Probleme und kann gärtnern ohne irgendwelche Beschwerden danach!Es ist wie ein neues Leben! Vielen herzlichen Dank! 

Sonja Pelican

Prophylaktischer  Zeckenschutz

Sich vor Zecken zu schützen ist die beste Prophylaxe gegen Infektionen. Diesbezüglich gibt es ein paar einfache Empfehlungen, die sehr wirksam sind. Als Erstes muss darauf geachtet werden, dass man beim Aufenthalt in der freien Natur geschlossene Kleider trägt: Hemd mit Ärmeln und lange Hosen, wobei die Enden der Extremitäten mit einem leichten Band abgeschlossen werden sollten. An den offenen Stellen wie Unterschenkel / Schienbein – Unterarm /Handgelenk sollte man wenig (einen Finger voll) Kokosöl einreiben, da Zecken diesen Geruch nicht ausstehen können. Ferner sollte man jeden Tag eine Schwarzkümmelöl-Kapsel einnehmen, wodurch sich in der Körperausdünstung (Hautatmung)  infolge des inhaltlichen Alkaloides Nigellin und das Monoterpen Thymochinon) ein weiterer defensiver Schutz einstellt. Die Abgabe von Schwarzkümmelöl- Kapseln empfiehlt sich auch für Hunde und Katzen, wobei auch sie nachhaltig vor Zeckenbiss geschützt werden. (täglich 1 Kapsel zum Fressen vermischen).

Als wirksamstes Prophylaktikum gegen Zeckenbiss und nach einem überraschenden Stechen sowie zur Linderung der Borreliosen-Infektion empfiehlt sich die Einnahme der Trifloris-Lärchenblüten-Essenz (3 x täglich 5 Tropfen in wenig Wasser für Erwachsene (Kinder 3 Tropfen), jeweils 3 Wochen lang.

PS für die virale Entzündung bei Zeckenbiss (Frühsommer Meningoenzephalitis) liegen bis heute für die Lärchenblütenessenz noch keine vollständigen klinischen Studien vor) 

Signaturen-Merkmale:

Die Lärche ist einer der attraktivsten Bäume unserer Heimat, die uns mit ihrem modebewussten Kleid immer wieder überrascht. Kerzengerade steigt sie über andere Waldbäume wie Tanne, Buchen und Eichen hinaus und wagt sich selbst in die höchsten Gebirgszonen von über 2’400 m hinauf. 

Mit ihrem Farbwechsel tragen sie erheblich zur saisonalen Kulisse der  Wälder bei. Im Frühjahr leuchten sie in einem duftigen, zartgrünen Nadelkleid samt purpurroten weiblichen Blüten, die wie kleine Leuchtkerzen an den knotigen Zweigen hängen. In der heissen Sommersonne grünen die Nadeln nach und sammeln Lichtkräfte, um im Herbst in einer glühenden, goldgelben Farbe zu erstrahlen.

Kerzengerad brennenden Baumfackeln gleich, prägt uns die Lärche ihr schönstes Festgewand ins Gedächtnis ein. Und dann im November wirft sie sang- und klanglos ihr Nadelkleid ab, um den Winter kahl die eisige Kälte zu meistern. Wenn dann der Raureif über die Bäume zieht, legt er der Lärche einen bezaubernden Wintermantel um und lässt ihr Astwerk silberschimmernd aufblitzen; ein Märchenwald, der zum Träumen einlädt. 

Durch den Abwurf ihrer Nadeln bildet sie den nötigen Humus, auf dem sich eine reiche Flora und Fauna entwickeln kann. Der Nadelteppich hat aber noch eine ganz andere Bedeutung – er dient nämlich mit seinen starken Duftstoffen als Abwehrzone für die Verbreitung von Zecken, was als Signatur für die Wirksamkeit der Lärche gegen Zeckenbiss gedeutet werden kann.

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Enzian

Enzian

Gentiana lutea


Gelber Enzian: Die Bitterstoffe der Wurzel sind auf der Zunge immer noch in einer Verdünnung von 1 : 10 000 wahrnehmbar 

EISENMANGEL – der ENZIAN darf nicht fehlen!

Wer sich gesund ernährt, sollte kaum unter Eisenmangel leiden. Trotzdem gibt es immer wieder Fälle von negativer Eisenbilanz.

Viele Betroffene quälen sich mit Fragen, weshalb bei optimaler Nahrungsmittelzufuhr mit hohem Eisenanteil wie Vollkornprodukte, Haferflocken, Birchermüsli, Roggenbrot, Knäckebrot, Kartoffeln, Mais, Naturreis, Kopfsalat, Feldsalat, Kresse, Schwarzwurzeln, Zucchini, Brokkoli, Topinambur, Randen, Karotten, Grünkohl, Erbsen, weisse Bohnen, Hülsenfrüchte wie Linsen, Oliven, Pinienkerne, Leinsamen, Sesam, Eierschwämme, Backobst, Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Hagebutten, Bananen, Orangen, Birnen, biologische Vorzugsmilch, Sauermilch, Schafmilch, Stutenmilch, Yoghurt, Kefir, Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnesseln, Bärlauch, Brunnenkresse, Gewürzen wie Wermut, Tausendgüldenkraut, Schnittlauch, Petersilie und Fenchel, ferner getrocknete Aprikosen, Pflaumen, Zwetschgen, Erdnüsse und der Vermeidung von Eisenräuber wie zuviel Schwarztee, Kaffee, Weisswein, Milch, Käse, oxalsäurehaltige Speisen wie Rhabarber als auch sowie Medikamente: z.B. chemische Abführmittel, Entzündungshemmer oder Acetylsalicylsäure trotzdem eine Eisenanämie in Erscheinung treten kann. Selbst wenn hin und wieder ferrumprobate Nahrungsergänzungsmittel wie Floradix, Spirulina, Brennnesselsaft und Vitaminpräparate mit Vitamin A, B-Komplex, insbesondere B6 und B 12, Vitamin C, D und Folsäure eingesetzt werden.

Der Hauptgrund, dass bei trotz vorzüglicher Ernährung und Vermeidung von degenerierenden Faktoren eine Eisenmangelanämie auftreten kann, liegt darin, dass in den meisten Fällen die Bioverfügbarkeit der Sekretionsdrüsen im Verdauungstrakt der Betroffenen massgeblich eingeschränkt oder inaktiv ist. Das Eisen liegt in genügenden Mengen vor, kann aber nicht optimal verarbeitet werden. 

Hier hilft der Enzian (Gentiana lutea L.), der in seiner Wurzel unübertreffliche Bittermittel vorweist, die bei der oraler Verabreichung die Geschmacksknospen des Zungengrundes mobilisieren, wodurch reflektorisch die Sekretionsdrüsen von Magen, Darm, Leber, Galle,, Milz und Bauchspeicheldrüse für die verbesserte Nahrungsverarbeitung aktiviert werden. Zudem bewirken sie im Magen eine vermehrte Ausschüttung des Gewebehormons Gastrit, das die Motorik des Magens, des Dünndarms und die Produktion des Gallen- und Pankreassaftes stimuliert. 

Die Eisenmangelanämie mit Verminderung der roten Blutkörperchen und Mangel an Vitamin B12 wird durch diesen Effekt kompensiert und behoben. Auch Nahrungsmittelintoleranzen auf Gluten- Frucht- und Milchzucker können erfahrungsgemäss durch die Enzianessenz überwunden werden.

Die meterhohen Blütenstängel des Gelben Enzians, welche kerzengerade in der Bergwiese stehen, sind ein Sinnbild (Signatur) für die heilsamen Charaktereigenschaften der Pflanze: – sie richten auf, verbannen Müdigkeit und Durchhängezustände, die bei Eisenmangel-Anämie auftreten können. In dieser aufmunternden und aufheiternden Bergpflanze im hellen Gold von tiefem Grün durchzogen, wohnt eine heilsame Kraft, die Lebensmut und frisches Blut bewirkt.  

 

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Spitzwegerich

Spitzwegerich

Unsere körpereigene Arzneimittelindustrie

Festgeklebte Krankheitskeime auf der Schleimhaut werden durch körpereigen
gebildete Schleimstoffe entmachtet und entsorgt
Körpereigene Entwicklung von Schleim, ausgebreitet auf der Schleimhaut
Fransenteppich von Flimmerhärchen der Bronchien, die Immunkräftigen
Der Spitzwegerich als Schwingungspotenzial der Blüten vermag die
körpereigene Schleimproduktion zu aktivieren und steht mit den aufrechten
Blütenstielen als Signatur der Aufrichtung der Psyche

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Yamswurzel

Yamswurzel

lindert zuverlässig Wechseljahrbeschwerden

Yamswurzel